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Art.-Nr.: 476160, Flaneur in Berlin, Hessel

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Preis: 19.00 €, Bestand: 3, Best.-Nr.: 30127382

Hessel, Franz: Ein Flaneur in Berlin. Das Buch "Ein Flaneur in Berlin" erschien zuerst 1929 (unter dem Titel "Spazieren in Berlin"). Um den "ersten Blick", den Blick seiner Kindheit auf die Stadt, ihre Geschichte, ihre Geheimnisse, ihren Alltag wieder-zugewinnen, schlüpfte Hessel in die Rolle des Touristen, des "Fremden" und verdächtigen Nicht-Dazugehörenden, wanderte durch den Wedding und durchs Zeitungsviertel, durch Charlottenburg, durch den Osten der Stadt, durch Kreuzberg, besuchte das Schloß, den Zoo, Kaschemmen, Nachtbars, den Schlachthof, die Renommier-Boulevards so "eröffnet sich ihm Berlin als Landschaft, umschließt ihn als Stube", schrieb sein Freund Walter Benjamin über dieses "Bilderbuch in Worten". (Seit unserer Neuausgabe 1984 ist "Ein Flaneur in Berlin" ein "romantisches" Kultbuch für Liebhaber des heimlichen Berlin geworden ) - Franz Hessel, geb. 1880 in Stettin als Sohn einer großbürgerlichen jüdischen Familie, aufgewachsen im 'Alten Westen' Berlins, lebte Anfang des 20. Jahrhunderts im München des George-Kreises, am Vorabend des ersten Weltkriegs im Paris der Künstler und Kunstgenossen im Umkreis des Café du Dôme am Montparnasse und im Berlin der 1920er Jahre: der Erzähler, Feuilletonist, Herausgeber, Casanova-, Balzac- und zusammen mit Walter Benjamin Proust-Übersetzer, Kritiker und Lektor (im Verlag von Ernst Rowohlt) war im Jahrzehnt vor 1933 eine Institution im literarischen Berlin. Und er war ein Meister der 'Kunst des geselligen Lebens' (nach dem Vorbild des von ihm so gern zitierten Wahlverwandten K. A. Varnhagen): nahe literarische und menschliche Freundschaften verbanden ihn mit Karl Wolfskehl,Walter Benjamin, Alfred Polgar, Ringelnatz, Hans Siemsen, Mascha Kaléko, dem Typographen E. R. Weiß, der Bildhauerin Renée Sintenis, dem Zeichner Rudolf Großmann Franz Hessel flüchtete 1938 nach Paris und starb 1941 im Exil in Sanary-sur-Mer.


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